Nachrichten - 8th February 2018
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7 Vorteile von Hunden bei parkrun

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Hast Du jemals daran gedacht, über die Bedeutung von Hunden bei parkrun nachzudenken? Meistens denken wir nicht viel über sie nach, außer dass sie am Start bellen, leicht aufgeregt werden, niedlich sind und einem manchmal, wenn man es so sagen darf, in die Quere kommen! Hunde haben jedoch tatsächlich einen viel größeren Einfluss auf unsere Gesellschaft als nur niedlich zu sein. Wir haben mit drei Hundebesitzern, Maggi aus Altona Beach (Australien), Serena aus Kirra (Australien) und Rebecca aus Coffs Harbour (Australien), gesprochen, um eine Liste mit 7 Vorteilen, die Hunde für Deinen parkrun bedeuten können, zusammenzustellen.

 

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1. Mehr Interaktion bei parkrun
Hunde bei parkrun können für die gesamte Gemeinschaft ein Plus bedeuten, da sie die Interaktion zwischen den Teilnehmern fördern. Menschen mit Hunden werden als zugänglicher angesehen, so dass Menschen eher ein Gespräch mit jemandem beginnen, der einen Hund dabei hat. Serena begann mit parkrun in Minnippi, Queensland (Australien) mit ihrem entzückenden rot-weißen Border Collie namens Billy. Serena kommentiert: “ich rede zweifellos mit mehr Leuten, wenn ich mit dem Hund unterwegs bin. Als er jünger war, war er ein niedliches kleines flauschiges Etwas von einem Welpen und bekam so viel Aufmerksamkeit von fast jedem, der ihn sah. Er war definitiv ein Gesprächsstarter.”

 

 

2. Steigert die Motivation, sich zu bewegen
Jeder, der einen Hund hat, weiß, dass sie Gewohnheitstiere sind und einen Spaziergang am Tag lieben. Serena, die mit ihrem Hund Billy normalerweise am parkrun Kirra (Australien) teilnimmt, sagt: “einen Hund zu haben ist eine starke Motivation, um rauszugehen”. Regelmäßige Spaziergänge oder Läufe mit Deinem Hund verbessern nicht nur Deine Gesundheit, Fitness und Dein Wohlbefinden, sondern unter Umständen auch Deine parkrun-Zeit! Rebecca sagt, dass Ihr Hund Missy eine starke Motivation ist, “wenn wir unsere Laufschuhe anziehen, bringt uns Missy ihre Leine, so dass wir nicht darum herumkommen. Diese flehenden Augen geben uns ein zu großes Schuldgefühl!” Maggie läuft nur gelegentlich mit ihrem Pudel Hamish, aber er hat ihr geholfen, bei ihrem parkrun in Altona Beach (Australien) eine persönliche Bestzeit zu erzielen. Sie hat auch noch einen anderen Hund aus dem Tierheim, Eadie, der nicht mehr so weit laufen kann, aber gern an der Start- und Ziellinie herumschnüffelt.

 

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3. Stressbewältigung
Studien haben auch gezeigt, dass ein Hund Stress und Ängste des Hundebesitzers reduzieren kann. Das Streicheln eines Hundes kann beruhigend sein und Stress abbauen. Hunde am Start von parkrun sorgen definitiv für einen freundlicheren und offeneren Raum. Wenn Du ein wenig nervös bist, geh und finde einen Hund zum Streicheln! Und Du wirst feststellen, dass die Eigentümer immer offen und bereit sind, über ihre Hunde zu sprechen. Ein Hund kann auch Dein allgemeines Wohlbefinden verbessern, “unser Hund macht mir und meinem Partner viel Freude und hat uns zu vielen Änderungen in unserem Lebensstil angeregt. Ich denke auf jeden Fall, dass ein Hund unser allgemeines Wohlbefinden verbessert hat”, kommentiert Serena.

 

 

 

4. Hunde sind nicht voreingenommen
Hunde lieben ihre Eigentümer bedingungslos. Hunden ist es egal, dass Du keine persönliche Bestzeit erzielst. Sie lieben Dich, egal, was Deine Zeit ist. In der Tat hat eine Studie der University of Western Australia ergeben, dass Hundebesitzer ein besseres Selbstwertgefühl haben! Also, wenn Du in Bezug auf parkrun ein wenig nervös bist, warum bringst Du nicht Deinen Hund als moralische Verstärkung mit?

 

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5. Verbindung mit der Natur und ins Freie kommen
Es ist gut dokumentiert, dass Aufenthalte im Freien und in der Natur Deine psychische Gesundheit und Dein Wohlbefinden verbessern. Maggi nimmt ihre Hunde im Wohnmobil mit in den Urlaub und sagt: “ein Hund hilft uns dabei, an die frische Luft zu gehen”. Es ist wahrscheinlicher, dass Du mit einem Hund rausgehst und neue Orte erkundest, vielleicht neue Routen entdeckst und sogar parkrun-Tourist wirst.

 

6. Mindert Einsamkeit
Mit einem kleinen begeisterten Kumpel an Deiner Seite ist ein Spaziergang oder Lauf weniger einsam. „Mit Missy spazieren zu gehen oder zu laufen ist fantastisch, ich rede mir ihr und allein zu wissen, dass sie da ist und ihr der Lauf oder Spaziergang gefällt, ist wie ein Laufpartner“, sagt Rebecca. Und Serena merkt an, dass sie sich weniger einsam fühlt, auch wenn sie ihren vierbeinigen Freund zu Hause hat und sie lacht, „wenn ich spazieren gehe, ist es weniger komisch, wenn ich mit einem Hund und nicht mit mir selbst rede.“

 

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7. Schafft Gemeinschaftsgeist
Hunde bei parkrun helfen dabei, ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen und prägen bei jedem parkrun die individuelle Atmosphäre. Rebecca denkt, dass ihr Hund ein wesentlicher Bestandteil ihrer Gemeinschaft ist: „Missy ist Teil von Coffs Harbour parkrun geworden, die Kinder lieben sie und sie wird genauso angefeuert, wie alle anderen auf der Strecke. Jeden Samstagmorgen kommen Menschen und sagen ‘Hallo’ zu Missy. Sie weiß sogar, wo der Hundenapf am Ende des Laufs ist.“ Und Serena sagt: „Billy ist ein lautstarker Läufer, am Start von parkrun wird er super aufgeregt und bellt und heult, wenn jemand während der Einweisung klatscht, weil er denkt, wir fangen ohne ihn an!“ Andere Läufer machen Bemerkungen über Billys amüsante Possen, die alle den Geist von Kirra parkrun ausmachen. Und Maggi hat sogar zwei parkrun-Westen für ihre kleinen Hunde Hamish und Eadie gemacht und wenn das kein Beweis für den Gemeinschaftsgeist von parkrun ist, dann weiß ich auch nicht!

 

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