Nachrichten - 28th November 2018
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parkrun – Vorreiter – Teil 1

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parkrun ist jetzt in seinem 15. Jahr! Es fing im Bushy Park in London an und nun gibt es in 20 Ländern mehr als 1 650 Veranstaltungen, an denen jedes Wochenende etwa 270 000 Menschen, ob als Teilnehmende oder Helfer teilnehmen.

 

Heute möchten wir einige der parkrun-Standorte vorstellen, die in ihrem jeweiligen Land die Vorreiter waren.

 

#1: Bushy parkrun – London, Großbritannien

 

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Hier fing alles an! Als sich am 2. Oktober 2004 13 Läufer und 5 Freiwillige dem parkrun Gründer Paul Sinton-Hewitt, CBE, anschlossen, wussten sie nicht, dass der damals sogenannte Bushy Park Time Trial eine globale Bewegung werden würde.

 

Seitdem war der Samstagmorgen nie wieder dasselbe und Bushy parkrun hat inzwischen mehr als 500 000 Teilnehmende aller Altersstufen begrüßt.

 

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Die Strecke ist flach und schnell. Andy Baddeley, der für das Team GB an den Olympischen Spielen teilnahm, hat 2012 dort sogar den parkrun-Weltrekord aufgestellt. Heutzutage gibt es in Bushy Park jede Woche etwa 1 000 Läufer*innen – dazu gehören die eigentlichen Vorreiter, regelmäßige Teilnehmende, neue Mitglieder und Touristen aus der ganzen Welt, die eine Art Pilgerreise zum Ursprung des parkruns machen.

 

Zum 10. Geburtstag von parkrun im Jahr 2014 bekamen die Läufer*innen und Helfer*innen dieses ersten parkrun besondere goldene Barcodes, um die Bedeutung ihrer ersten zaghaften parkrun-Schritte zu verdeutlichen.

 

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#2: Amager Faelled parkrun – Kopenhagen, Dänemark

 

Mehr als zwei Jahre lang war Bushy der einzige parkrun in der Welt. Der Zweite Standort kam erst 2007 im naheliegenden Wimbledon hinzu. Es folgten noch 11 weitere parkruns in Großbritannien, bevor man es im Ausland versuchte.

 

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So wurde 2009 der Amager Faelled parkrun in Kopenhagen, Dänemark, der erste parkrun außerhalb Großbritanniens. Die Strecke liegt südlich des Stadtzentrums und umfasst zwei flache Runden mit wenigen Ecken, was ihn bei denen, die persönliche Bestzeiten jagen, sehr beliebt macht.

 

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Und was gibt es sonst noch in Amager Faelled? Fahrräder! Viele Fahrräder – ganz typisch für Dänemark!

 

#3. Main Beach parkrun – Goldküste, Australien

 

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parkrun wuchs nun schneller und schneller – es gab Dutzende neuer Standorte in Großbritannien und vier weitere in Dänemark und dann erreichte das Motto „free weekly, timed (kostenlos, wöchentlich, mit Zeitmessung)“ im April 2011 auch Australien.

 

Am Main Beach parkrun an der Goldküste Australiens finden sich jede Woche mehr als 200 Teilnehmende ein. Hier laufen, joggen oder gehen die Teilnehmenden parallel zum Strand und Korallenmeer 2,5 km hin und 2,5 km wieder zurück.

 

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War es erfolgreich? Seit dem Beginn des Main Beach parkrun haben fast eine halbe Million Menschen an insgesamt über 5,5 Millionen parkruns teilgenommen und es gibt nun mehr als 330 Standorte!

 

#4. Gdynia parkrun – Gdynia, Polen

 

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Im Oktober 2011 trat Polen der parkrun-Familie bei und parkrun erreichte damit auch Osteuropa. Das Schöne an parkrun ist, dass es 52 Wochen im Jahr stattfindet. Genau das kann in Polen, wo die Sommer sehr warm und die Winter sehr kalt sind und die Temperaturen entsprechend schwanken, eine Herausforderung sein.

 

Polen ist jedoch ein beliebtes Ziel für parkrun-Touristen, die im Rahmen ihres parkrun-Alphabets auf der Jagd nach dem Buchstaben „Z“ sind – und mit dem Zary parkrun und dem Zielona Góra parkrun gibt es sogar zwei Standorte, aus denen man auswählen kann!

 

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Es sind jedoch nicht nur die Touristen, die in Polen gern zu parkrun kommen. Im ganzen Land haben Läufer*innen und Gemeinden parkrun sehr gut angenommen und es finden nun jede Woche über 50 Veranstaltungen statt.

 

Begonnen hat alles mit dem Gdynia parkrun. Der Start ist am Meeresmuseum, die Strecke verläuft an der Uferpromenade entlang und während man hier einmal hin- und wieder zurückläuft, kann man die Aussicht auf die Ostsee genießen. Mit so wenigen Kurven und dem Blick aufs Meer ist diese flache Strecke durchaus für neue persönliche Bestzeiten geeignet.

 

#5. Delta parkrun – Johannesburg, Südafrika

 

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Südafrika ist, was die Anzahl der wöchentlich Teilnehmenden angeht, das zweitgrößte parkrun-Territorium. Hier finden sich an einem einzigen Samstagmorgen oft mehr als 60 000 Teilnehmende ein. Wandern ist hier sehr beliebt, die Landschaft ist „hügelig“ und wunderschön und parkrun ist ein wesentlicher Bestandteil des südafrikanischen Lebens geworden.

 

Unter Leitung des berühmten Ultramarathonläufers Bruce Fordyce, der wesentlich dazu beigetragen hat, dass parkrun im November 2011 nach Südafrika kam und der nun als CEO für parkrun South Africa arbeitet, werden jetzt jede Woche an über 150 Standorten Barcodes gescannt. Wegen der Hitze startet parkrun hier allerdings schon um 8:00 Uhr.

 

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Der erste südafrikanische parkrun war der Delta parkrun in Johannesburg. Der Delta Park befindet sich im Norden der Stadt und bisher haben über 30 000 verschiedene parkrunner daran teilgenommen.

 

Diejenigen, die sich auf die abenteuerliche Strecke wagen, erwarten Sand, Schotter, Hügel, Grass und sumpfige Streckenabschnitte. Die durchschnittliche Laufzeit beträgt hier 41:09 Minuten.

 

Die guten Neuigkeiten sind jedoch, dass Du nicht allein sein wirst – Delta begrüßt jede Woche mehr als 1 000 Teilnehmende. Im Januar, nach der Haupturlaubszeit, sind es sogar bis zu 2 000.

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