Nachrichten - 31st July 2019
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Ziellinien und nicht Zielzeiten

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Wenn die Zeit nicht wichtig ist, warum werden dann dennoch die Zeiten beim parkrun gemessen? Parkrun steht für Walken, Joggen und Laufen und ist kein Wettkampf. Dennoch werden wir oft gefragt, warum wir beim parkrun dann die Zeiten der Teilnehmer messen.
 
Es ist richtig, dass der parkrun als ein 5-km-Zeitlauf begonnen hat und damals vor 15 Jahren im Bushy Park in London vor allem Wettkampfläufer angezogen hat. Seitdem ist aus dem parkrun viel mehr geworden – der parkrun ist zu einer globalen Bewegung geworden, die darauf abzielt die lokale Gemeinschaft zu fördern und Menschen zu unterstützen, die sich sportlich betätigen möchten oder gesundheitliche Probleme haben. Daher ist unser Fokus die Ziellinie und nicht die Zielzeiten.
 
Dennoch bleibt die Zeitnahme bei parkruns für viele Teilnehmer ein wichtiges Element. Dadurch können Teilnehmer ihren Fortschritt verfolgen und uns ist es möglich durch die durchschnittlichen Zielzeiten zu erkennen, ob wir eine größere Zielgruppe erreichen. Sind die durchschnittlichen Zielzeiten über einen bestimmten Zeitraum langsamer geworden, dann bedeutet das für uns, dass wir weitere Menschen für den parkrun begeistern konnten.
 
parkrun ist für Jeden und jeder Teilnehmer kann selbst bestimmen, welchen Zweck parkrun erfüllen soll: körperliche Beweung, ein Trainingslauf, eine Herausforderung, ein Spaziergang im Park, ein Tempolauf, ein entspannter Lauf, ein gutes Frühstück oder die Möglichkeit neue Menschen zu treffen.
 
Wir wissen, dass viele Teilnehmer ihren parkrun zum Training nutzen und sie genießen die wöchentliche Teilname um sich auf Wettkämpfe vorzubereiten. Wir wissen aber auch dass einige Teilnehmer die parkruns nutzen um sich gegenseitig zu messen und auch gegenseitig anzufeuern.
 
Die Zeitnahme beim parkrun ermöglicht unseren Teilnehmern ihren Fortschritt über die 5 km zu messen – egal ob sie walken oder laufen. Jeder, der eine neue persönliche Bestzeit aufstellt wird dabei gefeiert, denn das ist eine großartige Leistung.
 
Für andere wiederum ist die Zeitnahme überhaupt nicht wichtig. Für diese Teilnehmer zählt nur jeden Samstag gemeinsam mit anderen am Start zu stehen und dies ist dann Herausforderung und Ziel genug.
 
Das Wichtige ist, dass beim parkrun niemand der Letzte ist – egal wie die Fähigkeiten und Ergebnisse aussehen. Daher gibt es bei allen parkruns eine Schlussbegleitung. Damit wird sichergestellt, dass kein Teilnehmer als Letztes in Ziel kommt, denn die Schlussbegleitung überquert die Ziellinie immer als Letztes. Weitere Informationen zur Schlussbegleitung sind hier zu finden.
 
Egal ob Rekordhalter oder Walker oder Helfer – der parkrun bietet für alle Teilnehmende das, war sie wünschen!

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