Uncategorized - 14th August 2019
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Eine Familiengeschichte

parkrun

Samstag. Wochenende. Ausschlafen, einkaufen, aufräumen, entspannen. Das war früher, denn Samstag ist jetzt nicht mehr nur der erste Tag des Wochenendes, Samstag ist parkrun-Tag. Davon weicht die Familie nur in äußersten Ausnahmefällen ab. parkrun ist für uns mittlerweile der allerbeste Start ins Wochenende. Erst gemeinsam sporteln, dann gemütlich frühstücken – und dann weitersehen. 

 

Wir, das sind Petrik (JM10), Christian (VM50) und Tina (VW45). Tina läuft seit ein paar Jahren regelmäßig, Petrik hat ein paar Kinderläufe absolviert und Chris spielt lieber Handball oder Badminton. Schon vor einer ganzen Weile ist Tina im Internet über parkrun gestolpert und dachte sich „Eine tolle Sache, aber doch nicht so früh!“. Zumal ein Wochenendtag eh für einen langen Lauf reserviert ist, da passt nicht noch ein zweiter Termin. Also: vorerst abhaken. 

 

Ein Laufkollege und begeisterter parkrunner (danke Jimmy),  hat dann aber beim wöchentlichen Lauftreff der Sandbox Warriors im Käfertaler Wald so oft so sehr geschwärmt – von der Strecke, von den Leuten, vom ganzen Drum und Dran, bis sich die Familie im Herbst vergangenen Jahres aufgerafft und noch etwas verschlafen und mäßig motiviert von Käfertal nach Neckarau geschleppt hat. Chris wie so oft als „Team hinter dem Team“.  Bei bestem Laufwetter, kühl, kein Regen, geht es los, noch etwas unsicher, ob Petrik die 5 Kilometer schafft, eher mit dem Ziel, im Zweifel die zweite Hälfte zu spazieren. Aber – wow – der Nachwuchs läuft locker durch, ist eher angekekst, dass die Mama so bremst. 

 

Bald schon sind alle drei angefixt. Chris wird das Rumstehen schnell zu öde, er steigt als Helfer ein und läuft, als einmal keine Jobs mehr offen waren, doch selbst. Für Petrik müssen wir mittlerweile flottere Mitläufer suchen, die die Erwachsenenbegleitung übernehmen, weil die Mama nicht mehr mithalten kann. Besonders stolz ist er auch heute noch auf seinen 10er-Milestone (stolzer als auf jede PB!): Bei frostigen Temperaturen gab es das obligatorische Fußbad im Rhein und eine Urkunde und eine ganze Menge Zuspruch von den Mitläufern. Alle drei fiebern wir der E-Mail mit den Ergebnissen entgegen. Beim Stöbern in der umfangreichen Statistik vergisst man gerne mal die Zeit.  

 

Bei parkrun geht es eben nicht immer um Bestleistungen. Klar, macht es manchmal Riesenspaß, alles zu geben und die PB-Glocke läuten zu dürfen.  Es ist aber mindestens genauso schön, die 5 Kilometer entspannt anzugehen und mit jemandem zu quatschen. Meist ergibt sich das auch erst unterwegs, mal ist jemand da, der ordentlich zieht, und mal kommt man nett ins Gespräch. 

 

Für parkrun schieben wir mittlerweile auch mal Wochenendtermine nach hinten oder auf Sonntag, denn die nette Gesellschaft, die vielen bekannten, aber auch neuen Gesichter, die Bewegung an der frischen Luft, die Motivation durch die Mitläufer, das nette Wort, wenn es mal nicht so rund läuft: all das wollen wir nicht mehr missen. 

 

Tina BRODBACK (A4917148)

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