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Es ging immer um den Kaffee – Teil 2

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In Teil 1 habt Ihr erfahren, wie Euan Bowman auf die Idee kam einen parkrun in Basingstoke (Großbritiannien) zu starten. Heute könnt Ihr hier lesen, wie es damit weiterging.

 

Zu meiner Freude erhielt ich bereits einen Tag später eine E-Mail von niemand anderen als Paul Sinton-Hewitt selbst. Er schrieb am 6. Januar 2008:
“Hallo Euan,
vielen Dank für Deine E-Mail! Du hast vielleicht gesehen, dass wir nach Personen wie Dir suchen um entsprechende Events in Deiner Region zu starten. Falls Du es nicht schon getan hast, lese bitte den Abschnitt “Franchise” auf unserer „Über uns“-Seite auf der Website. Bisher haben wir noch keine weiteren Interessensbekundungen aus Basingstoke erhalten, aber wir wären sehr daran interessiert ein Event in Basingstoke zu etablieren.
Ich kopiere Jim und Chris in diese E-Mail, da sie evtl. Leute in der Gegend kennen, die daran interessiert wären zu helfen.

Zunächst einmal sollten wir uns treffen. Wann kommst Du das nächste Mal zu einem Event in Teddington? Dort könnten wir dann die Sache besprechen und einen Plan aufstellen. Danach kannst Du uns für weitere Hilfe kontaktieren.
Vielen Dank!
Gruß, Paul”

 

Nachdem ich Paul beim Richmond parkrun auf einen Kaffee getroffen habe, sagte er einige Dinge, die ich nie vergessen habe. Der erste Punkt war, dass er sagte, dass parkrun mein Leben verändern würde. Ich dachte zunächst dass dies Unsinn wäre, denn dieser Mann hat doch keine Ahnung von meinem Leben. Aber er hatte Recht!

 

Ach so, die Kaffeetasse … Sie ist die Verbindung für alles und der Grund für die ganze Geschichte. Diese Tasse sah ich bei der Ambassador-Konferenz und als ich sie entdeckte, erinnerte ich mich wieder an die ganze Geschichte. In meinem Gespräch mit Paul erwähnte er, dass es immer um den Kaffee geht. Das Laufen ist die eine Sache, aber der Kaffee ist ausschlaggebend, da die Menschen darüber miteinander in Kontakt kommen, sich unterhalten und eine Gemeinschaft bilden.

 

Der Kaffee war nicht etwas, was ich ursprünglich geplant hatte, aber ich folgte dem Ratschlag. Am ersten Tag erklärte ich, dass ich danach noch einen Kaffee trinken gehen würde und dass jeder, der möchte, mitkommen kann. Zu meinem Erstaunen taten dies auch Leute! Von da an war ich beeindruckt wie die Gemeinschaft von selbst gewachsen ist.

 

10 Jahre später kam ich zum Basingstoke parkrun zurück und habe wieder die Menschen getroffen, die damals bei der ersten Auflage dabei waren: Tim Ellis, Matt Lane und Lynn Brastock. Es hat mich wirklich schockiert wie schnell die Zeit vergangen ist, als ich von einem Teilnehmer begrüßt wurde, der mich gut zu kennen schien. Ich wusste aber nicht, wer er ist. Schließlich klärte er mich auf: Solomon Lane. Er war damals 12 Jahre beim ersten Event. Nun ist er erwachsen und größer als ich!

 

Da wir gerade vom Erwachsenwerden sprechen – der Basingtoke parkrun ist definitiv groß geworden! Als ich damals Ende 2011 nach Kanada gegangen bin, hatten wir etwa 150 wöchentliche Teilnehmer. Ich hätte nie gedacht, dass es einmal mehr als 600 pro Woche werden! Das ist alles durch die professionelle Organisation mit dem Kernteam unter der Leitung von Avi Govind möglich geworden. Es macht mich sehr stolz, dass alles so gut läuft und weitere Freundschaften entstanden sind.

 

Danke für die Gastfreundschaft, Basingstoke parkrun! Beim nächsten Mal versuche ich nicht mehr so fremd zu sein!

 

Euan Bowman, parkrun Kanada Country Manager

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