Nachrichten - 1st January 2020

Neujahrsspaziergang mit Folgen

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Als Ernestine vor einem knappen Jahr mit einigen parkrun-Fans Silvester feierte, ahnte sie noch nicht, wie das Gießener Neujahrs-Special ihre Einstellung zum Laufen und noch einiges mehr verändern würde. So richtig etwas vorstellen konnte sie sich vor einem Jahr unter „parkrun“ noch nichts. Anlässlich des zweiten Gießener Neujahrs-Specials und des ersten Bugasee/Kiessee-Neujahrs-Doppelspecial berichtet Ernestine von ihren Erfahrungen des vergangenen Jahres:

 

„Durch zwei Freundinnen, Franzi und Anka, hatte ich vom parkrun gehört, dachte aber nicht wirklich, dass es auch was für mich sein könnte. Ich war nie eine Läuferin, habe zwar immer viel Sport gemacht, aber zum Laufen konnte ich nie Motivation aufbauen. Ich konnte mich auch nie aufraffen und habe mir irgendwann selbst eingeredet nicht mehr als 3 Kilometer am Stück joggen zu können. Franzi und Anka haben sehr begeistert vom damals neuen Schwanenteich parkrun erzählt, und da wir Silvester gemeinsam in Gießen verbrachte haben, haben wir beschlossen, den Extra-parkrun am Neujahrstag einfach zu spazieren. Wir haben noch geplant, dass wir unterwegs essen können. Etwas skeptisch war ich schon, aber hatte auch Lust auf einen gemeinsamen Spaziergang mit Freunden.

 

Die Atmosphäre dort war richtig super. Ich hatte direkt das Gefühl einer Gemeinschaft, in der ich von der ersten Minute an integriert wurde. Selbst als Spaziergänger, mit ich glaube 54 Minuten, waren wir nicht die Letzten. Und das war auch gar kein Problem. Mit etwas Abstand gab es noch eine weitere Gruppe Spaziergänger. Das Highlight war natürlich das Frühstück danach. Es gab selbstgemachten Kuchen und noch viel mehr. Das Team hat sich einiges überlegt und wir haben zum Beispiel ein Gummibärchen-Orakel gemacht und einen parkrun-Glücksklee bekommen, den ich auch immer noch habe.

 

 

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Anka und ich haben uns daraufhin am Neujahrs-Nachmittag vorgenommen, jeden Monat einmal nach Gießen zu fahren. Das haben wir auch bis Juni durchgezogen. Wir sind einmal im Monat am Samstag um halb 6 aufgestanden und waren nach einer kleinen Zugfahrt pünktlich zum parkrun in Gießen. Meistens saßen wir dort noch bis mittags gemeinsam beim Frühstück und hatten tolle Gespräche mit vielen verschiedenen Personen. Meist waren wir als Helfer dabei, einige Male sind wir aber auch spazieren gegangen. Gejoggt bin ich in Gießen (bisher) leider noch nicht.

 

Seit August haben wir nun auch einen parkrun in Kassel! Da Anka dort die stellvertretende Standortleitung übernommen hat, war ich von Anfang an mit dabei und habe schon häufig mitgeholfen. Einmal habe ich sogar schon die Laufleitung übernommen. Und tatsächlich habe ich auch angefangen, immer mal wieder selbst mitzulaufen. Ja, zu joggen! Das joggen fällt mir immer leichter und der Samstag ist fest als Lauftag eingeplant. Meistens versuche ich aktuell zu helfen und trotzdem mitzulaufen. Super finde ich, dass wir häufig nach dem parkrun noch mit den Helfern, die nicht mitgelaufen sind, eine Laufrunde drehen und so jeder die Chance bekommt, sportlich aktiv zu sein. Außerdem ergeben sich oft sehr gute Gespräche. Hier in Kassel habe ich total liebe Menschen kennengelernt, es bilden sich langsam sogar richtige Freundschaften.

 

 

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Neben den Gießen-Besuchen hatte ich für 2019 noch einen zweiten, mit parkrun verbundenen Neujahrs-Vorsatz: Einen parkrun komplett durchzulaufen, ohne zu gehen oder Pausen zu machen. Tja, das habe ich diesen Sommer dann beim Laufen außerhalb des parkruns tatsächlich geschafft. Vor einigen Wochen, im November 2019. habe ich diese Leistung dann beim parkrun in Kassel “amtlich” gemacht.

 

Ich bin heute so froh, parkrun entdeckt zu haben! Ich habe eine neue Sportart kennengelernt, neue Menschen in Kassel getroffen und mein Umzug nach Kassel im Oktober wurde um einiges erleichtert. meine Begeisterung wirkt wohl motivierend auf andere, denn ich habe schon einige Erstläufer mitbringen dürfen. Parkrun ist für mich eine Gemeinschaft, ein regelmäßiges Treffen toller Personen und viel Spaß, und einen Samstag ohne parkrun kann ich mir kaum noch vorstellen.

 

Da ich Ziele und Vorhaben mag und mein Ziel für dieses Jahr zu früh erreicht habe, kam ich auf die Idee 2020 gemeinsam mit einer Freundin einen Halbmarathon zu laufen. Ganz entspannt, ohne jeglichen Zeitdruck. Und daran ist ganz alleine parkrun “schuld”. Danke dafür Schwanenteich parkrun!“

 

Ernestine Dickhaut

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