Nachrichten - 22nd January 2020

Fünf Kilometer? Das ist doch viel zu kurz!

Nidda

Laufen ist Dein Hobby – Laufen ist für Dich Routine. Dein Schweinehund bettelt oft vergeblich um die abendliche Stunde auf dem Sofa mit Schokolade oder Chips, denn Du drehst mit aller Selbstverständlichkeit Deine lockere Laufrunde. Der eine oder andere Halbmarathon oder sogar Marathon stehen schon Monate im Voraus als fixe Eckpunkte des Laufjahres in Deinem Kalender, und es besteht kein Zweifel, dass Du dieses Distanzen bewältigen wirst.

 

Wie gern würdest Du aber diesmal wieder genauso schnell sein, wie in der letzten Saison oder sogar eine neue persönliche Bestzeit erreichen? Dafür läufst Du regelmäßig Deine 10 bis 15 Kilometer und in der heißen Trainingsphase einmal in der Woche sogar mehr.

 

Nun, ein parkrun ist mit seinen fünf Kilometern deutlich kürzer als Deine sonst üblichen Laufstrecken und wahrscheinlich liegt der Start auch nicht direkt vor Deiner Haustür. Lohnt es sich denn aber, mit dem Auto, mit dem Rad oder zu Fuß erstmal länger unterwegs zu sein, um dann „nur“ fünf Kilometer zu laufen? Und das am Samstag um 9 Uhr?

 

Ja, es lohnt sich!

 

Sicher hast Du schon viel über Trainingspläne gehört. „Tempodauerlauf“ taucht dort immer wieder als ein Schlüsselelement auf dem Weg zur besseren Wettkampfzeit auf.

 

Tempodauerlauf? Während es sich Dein genereller „Läuferschweinehund“ zu Hause auf dem Sofa gemütlich gemacht hat, ist Dein „Temposchweinehund“ stets an Deiner Seite, wenn Du allein deine lockere Laufrunde drehst. Vielen Hobbyläuferinnen und -läufern fällt es schwer, allein deutlich über ihr eigenes Wohlfühltempo hinauszugehen – und das über mehrere Kilometer am Stück.

 

Genau das ist bei parkrun viel leichter – drei, zwei, eins, parkrun! Die Uhr läuft! Dein „Temposchweinehund“ schaut Dir von der Startlinie aus nach, während Du eine halbe Minute oder mehr über Deinem Wohlfühltempo, von einer ganzen Gruppe schnellerer Läufer gezogen durch den Park jagst.

 

5 km

 

Fünf Kilometer können auch für routinierte Läufer*innen ganz schön lang sein, wenn sie ihre eigene Leistungsgrenze erreichen!

 

parkrun ist ein effektiver Weg, Tempodauerläufe regelmäßig in das persönliche Lauftraining einzubauen. Deshalb sind auch zahlreiche Menschen mit Top-Halbmarathon- und Marathonzeiten regelmäßig am Start.

 

Und, wenn Dir die fünf Kilometer zu kurz erscheinen, dann starte durch in eine weitere Runde – Tempodauerlauf, die zweite! Oder lauf die Runde nochmals umgekehrt, Freunden und Familienmitgliedern entgegen und feuere die Menschen an, die sich ebenso wie Du selbst vor einigen Minuten mit Freude und Stolz der Ziellinie nähern.

 

Sehr wahrscheinlich wirst Du es aber bald schade finden, die Zeit nach dem eigenen Zieleinlauf mit einem weiteren ausgedehnten Lauf allein zu verbringen. Denn so verpasst Du die Möglichkeit, liebgewonnene Freunde zu bejubeln, mit zahlreichen gut gelaunten Menschen zu sprechen und einfach ein Teil der parkrun-Gemeinschaft zu sein.

 

Auf den fünf Kilometern eines parkruns können alle über sich hinauswachsen – sei es beim Laufen an der eigenen Tempo-Leistungsgrenze, beim erstmaligen durchgängigen Joggen, beim Walken – oder auch dabei, auf Menschen zuzugehen und Teil dieser tollen Gemeinschaft zu werden!

 

Willkommen am Start! – Willkommen im Ziel! – Willkommen in der Kaffeerunde!

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