Nachrichten - 5th February 2020

Fünf Motivationstricks für Deinen nächsten parkrun

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Fünf Kilometer, 5000 Meter, 500.000 Zentimeter, 5.000.000 Millimeter, 3.1 Meilen – Wie auch immer Du es Dir vorstellst, die Distanz eines parkruns ist jede Woche dieselbe.

Trotzdem kann es sich an einigen Samstagen viel, viel länger anfühlen!

Hier sind fünf mentale Tricks für Deinen wöchentlichen Spaziergang, Jog oder Lauf im Park …

 

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1. Teile Dir die Strecke ein

 

Wenn Dir die gesamte Strecke abschreckend und überwältigend erscheint, besonders zu Beginn, wenn es „nur noch 4,9 km“ sind, dann teile sie Dir in kleinere, machbare Abschnitte ein.

 

Diese Strategie funktioniert für alle, egal ob sie die Strecke in 75 Minuten gehen oder in 15 Minuten laufen – die Distanz ist immer dieselbe.

 

Wenn Du zum Beispiel denkst, „Ich kann die 5 km nicht am Stück laufen“, dann setze Dir kleinere Ziele und plane, im Wechsel zu gehen und joggen. Konzentriere Dich auf Orientierungspunkte in der Landschaft, wie z.B. eine Bank oder einen Baum und versuche, ohne anzuhalten dorthin zu kommen.

 

Wenn Du dies tust, wirst Du oft denken, „Das war leichter als gedacht“ und das nächste Mal kannst Du Dir ein Ziel aussuchen, das noch ein Stückchen weiter entfernt liegt, so lange, bis Du die Strecke ohne Unterbrechung zurücklegst.

 

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2. Stelle Dir das Ziel vor

 

Für alle gibt es während eines parkruns Abschnitte, in denen die Motivation zu schwinden scheint – besonders während der kalten Wintermonate. Benutze Deine Vorstellungskraft und finde einen Anreiz, der Dir hilft, das Ziel zu erreichen.

 

Wenn es Dir schwerfällt, weiterzumachen, stell Dir z.B. vor, wie Du stark und mit einem breiten Lächeln im Gesicht über die Ziellinie läufst. Denke daran, wie gut die Tasse Kaffee oder Tee nach dem parkrun schmeckt und freu Dich darauf, wie glücklich und stolz Du Dich nach dem Lauf fühlen wirst.

 

Unsere Vorstellungskraft ist ein starkes Werkzeug – nutze sie zu Deinem Vorteil!

 

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3. Konzentriere Dich auf Deine Umgebung und nicht auf Deine Uhr

 

Wenn Du Dir ein Zeitziel gesetzt hast — egal ob Du zum ersten Mal schneller als 20, 30 oder 60 Minuten sein oder, ob Du eine neue Bestzeit erreichen möchtest — kann es sehr verlockend sein, alle fünf Sekunden auf Deine Uhr oder App zu schauen und zu prüfen, ob Du noch auf Kurs bist.

 

Obwohl dies eine gute Idee zu sein scheint, kann es in beide Richtungen Stress verursachen. Wenn Du gut auf Kurs bist, um Deine gewünschte Zielzeit zu erreichen, entsteht Druck, die Geschwindigkeit hoch zu halten. Wenn Du weißt, dass Du langsamer bist, kann dies enttäuschend und entmutigend sein.

 

Versuche, die Technik zu vernachlässigen und konzentriere Dich auf Deine Umgebung. Du bist an einem Samstagmorgen aufgestanden, Du bist draußen, Du bist aktiv – mach Dir die Freiheit zu eigen! Sauge alles in Dich auf, ignoriere, was Dir die Zahlen sagen und warte auf die Überraschung, wenn Deine Ergebnis-Email Deinen Posteingang erreicht!

 

Und, wenn es für Dich unvorstellbar ist, „nackt“ zu laufen und auf die Technik zu verzichten, dann klebe etwas über den Bildschirm und entkomm der Versuchung, vor Ende des Laufes darauf zu schauen.

 

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4. Werde ein Rechenmeister

 

Eine andere Möglichkeit, über einen Tiefpunkt beim parkrun hinwegzukommen, ist es, zu zählen. Damit kannst Du Dich wunderbar davon abzulenken, wie schnell zu bist und wie weit es noch bis zum Ziel ist.

 

Die Möglichkeiten sind grenzenlos (nicht, dass wir gezählt hätten!). Du kannst z.B. bis 100 hochzählen und dann wieder zurück, oder rückwärts von 1000 runterzählen oder auch zählen, wie oft Du verschiedene Dinge unterwegs siehst, wie z.B. Meilenstein-T-Shirts, Mützen, Vögel oder Hunde.

 

Ehe Du Dich versiehst, wirst Du im Ziel sein und einen Schritt näher daran, ein menschlicher Taschenrechner zu werden!

 

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5. Bereite Dir selbst eine Motivationsansprache

 

Von Zeit zu Zeit sollten alle mit sich selbst reden! Damit meinen wir aber nicht, dass Du Dir die Leviten lesen solltest! Wenn Du Dich nur auf die Dinge konzentrierst, die Du falsch gemacht hast, ist es wahrscheinlich, dass Du sie wiederholen wirst. Konzentriere Dich stattdessen auf die positiven Sachen!

 

Anstelle negativ zu denken, wie „Ich kann das nicht“ oder „Ich muss anhalten“, denke daran, wie weit Du schon auf Deiner parkrun Reise gekommen bist und wie sehr Du Dich verbessert hast.

 

Dich an die Zeiten zurückzuerinnern, in denen Dir Dinge schwerfielen und über die Du hinweggekommen bist, kann Dich inspirieren und Deine Motivation aufbauen. Wenn Du schon so weit gekommen bist, gibt es nichts, das Dich davon abhalten kann, jetzt und zukünftig noch mehr zu erreichen!

 

Lust, parkrun auszuprobieren? Finde hier einen Standort in Deiner Nähe und registriere Dich!

 

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Aus dem Englischen übersetzt nach diesem Beitrag.

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