Nachrichten - 14th April 2021

Erlangen scharrt mit den Füßen

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Auch in der parkrun-Pause sind wir nicht untätig. Viele von Euch sind nach wie vor auf unseren Strecken unterwegs und erfassen ihre Zeiten als Teil des (nicht)parkruns. Außerdem formen sich vielerorts neue parkrun-Gemeinschaften, werden Routen ausgearbeitet und Freiwilligenteams aufgebaut. Heute stellen wir den Röthelheimpark parkrun in Erlangen vor:

 

Die Geschichte des Röthelheimpark parkruns in Erlangen beginnt sehr weit von Erlangen entfernt, im australischen Brisbane. Marius hörte in seiner Zeit an der dortigen Universität durch Werbung vom Laufclub der Uni von parkrun. Überwältigt von der Atmosphäre beim Kelvin Grove parkrun in Brisbane nahm er sich vor, auch in Erlangen einen solchen zu starten. Zurück in Erlangen im Februar 2020 meldete er sich bei parkrun Deutschland mit seiner Idee. Da sich zu diesem Zeitpunkt noch kein anderer aus Erlangen gemeldet hatte, war der erste wichtige Schritt die Suche nach Mitstreitern. Sie begann relativ erfolglos auf nebenan.de und Facebook, aber erst ein Interview in der Erlanger Tageszeitung führte zum Erfolg.

 

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“Ich wusste gar nichts über parkrun. Bis ich in der Zeitung den Artikel von Marius las. Das Mitlaufen in der gemächlichen Laufgruppe im Siemens Sport wird für mich langsam auch eine Herausforderung. Deswegen ist eine wöchentliche Veranstaltung, bei der jeder so schnell sein kann, wie er möchte, interessant”, erklärt Achim. Auch Horst, der auf gleiche Art vom Vorhaben erfuhr, erging es ähnlich.

 

Das Mini-Team, bestehend aus Achim, Horst und Marius wurde bei der Auswahl eines passenden Gebietes und einer Strecke in diesem Gebiet von Thomas Günther unterstützt, der schon viel Erfahrung in der Planung von parkrun-Strecken gesammelt hat und ein gewisses Level an Professionalität in das ganze Unterfangen brachte. Während dem Brainstorming zu potentiellen Gebieten, ergab sich eine Liste von insgesamt vier vielversprechenden Möglichkeiten, jeweils mit eigenen Vor- und Nachteilen, wie zum Beispiel der Erlanger Schlossgarten mit seinem sehr schönen Ambiente. Über die vier Gebiete verteilt fanden sich etwa 10 verschiedene Streckenvarianten. Nach einigen Diskussionen und Testläufen über den Sommer, kristallisierte sich der Röthelheimpark als Gebiet heraus und auch die Streckenvarianten wurden weniger.

 

Dann schlug Corona im Herbst und Winter noch mal zu, also keine Testläufe mehr. Die Erfahrung aus den Testläufen reichte glücklicherweise aus, um eine geeignete Strecke zu bestimmen und so schließlich die Genehmigung für den Start zu erhalten, sobald dies möglich sein wird. 
 
Horst beschreibt den aktuellen Zustand des Teams sehr treffend: “Nach getaner Vorbereitung scharren wir nun alle mit den Füßen und warten darauf, dass es los geht!”

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