Nachrichten - 8th June 2022

Die gute Seele vom Leinpfad

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parkrun ist für alle da. Es ist egal, ob wir die 5 Kilometer laufen, walken, spazieren oder ob wir freiwillig helfen. Aber jeder einzelne von uns ist auch für parkrun da, alle machen die Gemeinschaft aus, egal ob jung oder alt, schnell oder langsam. Heute erzählen wir die Geschichte von Günter Simon vom Leinpfad parkrun in Merzig.

 

Heute ist Günter als Schlussbegleitung unterwegs. Die äußerst abwechslungsreiche parkrun-Strecke in Merzig führt nach mehreren Schleifen durch den Park ein gutes Stück als Wendestrecke an der Saar entlang. Günter jubelt jedem einzelnen zu, der ihm entgegen kommt. Wenn er von “seinem” parkrun erzählt, bekommt er ein Strahlen in die Augen, er lacht.  “parkrun ist meine zweite Familie”, sagt er. Schon beim ersten Testlauf war er dabei – und ist geblieben. “Ich habe davon in der Zeitung gelesen und fand es ein spannendes Projekt”, erinnert er sich. Und so ist er immer wieder gekommen, Woche für Woche. Gerne hilft Günter als Schlussbegleitung, beim Aufbau und beim Abbau. 69 Mal hatte er am Samstagmorgen die Helferweste an.

 

“Günter ist unsere gute Seele”, sagt Eva vom Leinpfad parkrun in Merzig. Der Rentner, der sich auch ehrenamtlich in einer Einrichtung für Geflüchtete engagiert,  begrüßt die Bekannten, plaudert mit den Touristen. Er ist früh vor Ort und einer der Letzten, die nach dem parkrun wieder gehen. Er hat den Fotorahmen mit Holzlatten verstärkt, als dieser kaputt war und auch sonst ein waches Auge auf die Ausrüstung. Günter war Stand Anfang Juni 2022 bei 106 von 108 parkruns in der Saarländischen Stadt dabei.

 

1946 in Bayern geboren, zog er, damals noch ledig und bei der Bundeswehr beschäftigt, 1968 ins Saarland. Der Liebe wegen ist er geblieben und hat den Umzug nicht bereut. Früher ist Günter Marathon gelaufen. “Als ich dann irgendwann eine Stunde länger als früher gebraucht habe, war es Zeit, damit aufzuhören. Aber Laufen hilft mir immer noch, den Kopf frei zu bekommen. Und parkrun hat dazu noch die tolle Gemeinschaft”, findet er.

 

Natürlich kommt er noch auf einen Kaffee mit ins “Klex”, bevor er heim geht, um sich um seine Frau zu kümmern, die nach einer Erkrankung Unterstützung braucht.

 

Ein parkunner durch und durch also.  Allein einen anderen Standort hat er noch nicht besucht: “Das habe ich mir für den Sommer vorgenommen. Da fahre ich nach München   natürlich gehe ich da zu einem der beiden parkruns.”

 

#liebeparkrun

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